Freiwillige Feuerwehr
   
 
  Absenkung Mindesteintrittsalter

Kreisfeuerwehrverband Parchim 07.03.2009

Freude über Absenkung des Mindesteintrittsalter

Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr des Kreises Parchim.in Spornitz.   Foto: © Michael-Günther Bölsche

Die Jugendwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Parchim zogen am 07. März auf ihrer Jahresversammlung in Spornitz Resümee ihrer Arbeit. Kreisjugendwart Sven Pinnow konnte sich vor allem freuen, dass endlich ein lang gehegter Wunsch erfüllt worden ist: Das Eintrittsalter in die Jugendwehren wurde endlich auf sechs Jahre gesenkt. Der Schweriner Landtag hat  in seiner Sitzung am 04. März in zweiter Lesung die Änderung des Brandschutzgesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Das Gesetz wird mit der Veröffentlichung noch im März in Kraft treten.  Kreisjugendwart Sven Pinnow zeigte sich sehr erfreut: "Jetzt können wir die Kleinen mit offenen Armen empfangen", meinte Pinnow. Auch Parchims Kreiswehrführer Dietmar Arendt begrüßte diese Neuregelung. Seit langem zählt er zu den Vorreitern dieser Gesetzesänderungen.

Die Altersstruktur in den Jugendwehren sah bislang folgendermaßen aus: Von den 553 Jugendlichen sind 234 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 12 Jahren, der Rest ist zwischen 12 und 18 Jahren. Dieses Verhältnis soll sich nun mit den Kleinen deutlich ändern und damit neue Nachwuchskräfte noch rechtzeitiger herangebildet werden. "Das erfordert allerdings auch eine noch bessere aktive Arbeit der Jugendwarte, die für ein abwechslungsreiches und altersspezifisches Freizeitangebot in ihren Reihen sorgen", meinte der Kreiswehrführer.

Froh ist man im Landkreis darüber, dass 57 Mädchen und Jungen im vergangenen Jahr  in die Einsatzabteilungen versetzt werden konnten und damit einen wertvollen freiwilligen Dienst in der Gesellschaft leisten.

Sven Pinnow hob in seinem Bericht vor allem hervor, dass neben der reinen feuerwehrtechnischen Ausbildung auch sehr viel Jugendarbeit vor Ort geleistet wird. "2452 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden in den Wehren geleistet, dazu kommt noch die Teilnahme an Zeltlagern und Fahrten", zählte Pinnow auf. Einer dieser Höhepunkte war das Kreiszeltlager mit dem dazugehörigen Kreisausscheid der Jugendwehren in Sukow. 410 Mädchen und Jungen von 22 Jugendwehren kämpften um den Sieg und die Platzierungen. Gewonnen hatten seinerzeit die Jugendlichen der 1. Mannschaft aus Dabel vor Stralendorf und der gemischten Truppe aus Goldberg und Diestelow. Bei Landesausscheid in Rostock belegten die Dabeler dann den zweiten und die Stralendorfer den fünften Platz belegen. Dabel punktete sogar beim Bundesausscheid in Böblingen und trat mit einem Bronzenen Rang die Heimreise an.

Kritisch wertete der Kreisjugendwart die Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes. Nach seinen Worten könnte die Information zwischen Jugendwart und dem Kreisausschuss deutlich verbessert werden. Auch gibt es noch immer nicht in allen Ämtern des Landkreises einen Amtsjugendwart.

Bildtext: Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr des Kreises Parchim in Spornitz.

Quelle: http://www.feuerwehr-mv.de/cms/Feuerwehr_prod/Feuerwehr/News/Eintrag.jsp?&show=53
Foto: © Michael-Günther Bölsche

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Zuletzt aktualisiert:
 
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